Büro für Architektur, Bauernhaus, Revitalisierung, Architekt DI Lutter ZT GmbH, Österreich

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Planung Architekt DI Heinz Lutter
Auftraggeber privat
Wohnnutzfläche 200m²
Status realisiert 2011
Fotografie Robert Zahornicky

 

Revitalisierung eines alten Bauernhauses, Steiermark

Das Gebäude wurde im Jahr 1650 als Blockbau mit zugehackten Baumstämmen errichtet. Es ist ein zweigeschoßiges Bauernhaus mit einem Mittelteil, der sogenannten „Labn“, als Vorhaus mit Stiege ins obere Stockwerk. Zu beiden Seiten des Vorhauses sind Küche, Speis und Stube mit Nebenräumen im Erdgeschoß und die „Kammern“ als Schlafräume im Obergeschoß angeordnet.
Um den zeitgemäßen Ansprüchen eines Wohnhauses gerecht zu werden, waren verschiedene Eingriffe, wie Einbau von Badezimmer, Toilette, Heizung notwendig. Das Gestaltungsprinzip für den Umbau war, alle Teile des Hauses, die im ursprünglichen Zustand erhalten waren, zu belassen und notwendige Einbauten und Veränderungen unter Anwendung zeitgemäßer Materialien und Techniken neu herzustellen.
Die alte Holzverkleidung in Stube und Kammer wurde saniert und die Oberfläche des Holzes aufgefrischt. Die Wände der „Labn“ mit den gehackten Baumstämmen wurden belassen, gereinigt und die offenen Fugen wieder mit Moos verschlossen. Für Bäder, Fußböden und Möbeleinbau wurde Lärchen-, Zirben- und Birkenholz verwendet, im Bad Marmorplatten aus der Region.
Als Beheizung wurde Wandheizung überall dort installiert, wo in den Zimmern die Innenwände schon ursprünglich verputzt waren. Als Ergänzung zur Wandheizung wurden ein Kachelofen und ein offener Kamin errichtet.
Für alle Umbauarbeiten wurden großteils Handwerker aus der Region beauftragt.

 

Pressemeldung

Die Presse
April 2013
Ländlicher Luxus: Neue Wege, der heilen Welt den Hof zu machen

Wiener Architekt in der Steiermark
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Der Wiener hat das 1650 erbaute Objekt in der Steiermark lediglich gepachtet, das aber auf Lebenszeit, schließlich hat er einiges in die Revitalisierung seines Zweitwohnsitzes investiert. „Wir haben das Haus Stück für Stück renoviert, haben es so belassen, wie es ist und nur dort eingegriffen, wo etwas kaputt war“, erzählt Lutter vom langjährigen Renovierungsprozess .... (Sabine Mezler-Andelberg) [mehr...]