Palais Siebenbrunn, Lofts, Wien 5, Büro für Architektur, Architekt DI Lutter ZT GmbH, Österreich

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Planung Architekt DI Heinz Lutter
Projektleitung DI Finn Erschen
Mitarbeit DI Karl-Heinz Hoffmann, Konrad Rautter
DI (FH) Florian Rödl, Mag.arch. Michaela Ruttmann
Auftraggeber Palais Siebenbrunn Entwicklings- und
Vermietungs GmbH & Co KG
Nutzfläche 99 Wohneinheiten, Büroflächen, Geschäftslokale, Tiefgarage
Gesamtnutzfläche 8.790 m2
Wohneinheiten 4.873 m2, Büroflächen 1.218 m2, Geschäftslokale 2.699 m2
Status Realisierung 1998 / 1999
Fotografie Anna Blau

Revitalisierung »Palais Siebenbrunn«, Lofts –
Embelgasse 2-8, Wien 5

Die Anlage besteht aus zwei Teilen, dem Arbeitsamt der Metallarbeiter – der "Metalltrakt" und dem Arbeitsamt der Holzarbeiter – dem "Holztrakt".
Diese beiden Ämter wurden von den Architekten Stiegholzer und Kastinger geplant und 1929-1930 gebaut.

Im ursprünglichen Zustand führten in beiden Gebäuden große Stiegenhäuser zu Wartesälen, von denen aus die Arbeit Suchenden einzeln vorgelassen wurden. Für die Beamten gab es eigene Stiegenhäuser, über die sie ihre Räume erreichen konnten.
Die beiden Häuser trennte ein sogenannter „Straßenhof“, der gegen die Embelgasse und die Obere Amtshausgasse abgezäunt war.
Nachdem die Gebäude 14 Jahre lang leer gestanden hatten und in dieser Zeit mangels Wartung erhebliche Bauschäden eingetreten waren, wurden sie 1996 von einem privaten Investor erworben und gemeinsam mit der Palais Siebenbrunn Entwicklungs- und Vermietungs GmbH & Co KEG neu genutzt.
Die Außenansicht sowie die signifikanten Foyers und Stiegenhäuser wurden, den Anforderungen des Denkmalamtes entsprechend,
unverändert erhalten. Die Einzäunung des "Straßenhofes" wurde entfernt.
So entstand ein attraktiver, quasi öffentlicher Raum, von dem aus der im Erdgeschoß des "Metalltraktes" untergebrachte Supermarkt und die gegenüberliegenden Geschäftslokale im "Holztrakt" zugänglich sind.
Von der Oberen Amtshausgasse ist die Tiefgarage mit 75 Stellplätzen befahrbar. Im 1. Obergeschoß des "Metalltraktes" befinden sich Büros, die im Bereich des Innenhofes von oben belichtet werden.
In allen anderen Geschossen beider Häuser sind Wohnungen von 36m² bis 85m² untergebracht.
Beide Gebäude wurden um zwei jeweils zurückgesetzte Geschoße aufgestockt um großzügig verglasten Lofts samt Dachterrassen mit Blick über Wien Platz zu bieten.
Alle Wohnungen haben Zugang zu insgesamt vier Gemeinschaftsterrassen.

 

Wettbewerbe, Architekturjournal,
Heft 193/194/195 - April/Mai/Juni 2000
Wiener Stadterneuerungspreis 2000 der Landesinnung Wien der Baugewerbe, 3. Preis [mehr...]

Architekturführung
März 1999 des Architektur Zentrum Wien im Rahmen der
"Sonntags Architektur"