Büro für Architektur, Reihenhausanlage, Klosterneuburg, Niederösterreich, Architekt DI Lutter ZT GmbH, Österreich

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Planung Architekt DI Heinz Lutter
Mitarbeit DI Ralf Aydt, Horst Fuchs, DI Elif Somer
Auftraggeber Miteigentümergemeinschaft
Nutzfläche
Wohneinheiten zu je 140m²
Gesamtnutzfläche 560m²
Realisierung unter Verwendung der Niederösterreichischen Wohnbauförderung
Status Realisierung 1993, Erweiterung 2002
Fotografie Margherita Spiluttini, Wolfgang Simlinger

Reihenhausanlage – Klosterneuburg, Niederösterreich

Partizipatives Wohnprojekt mit vier aneinandergereihten Einfamilienhäusern.

Die Wohnhausanlage liegt auf einem leicht abfallenden Plateau
am Fuß der Klosterneuburger Weinberge. Von der Straße weg führt eine abgetreppte Rampe entlang des steil ansteigenden Hanges.

Am oberen Ende der Rampe beginnt der langgestreckte, dreigeschoßige Baukörper. Dieser steigt mit dem Geländeverlauf an und übernimmt die ordnende Funktion der Wohnanlage. In diesem Langhaus sind die Eingänge zu den einzelnen Wohneinheiten angeordnet. Die Flachdächer haben überdeckte Terrassen, von wo aus man einen wunderbaren Blick über Klosterneuburg hat.

An diesen Baukörper sind 4 Kuben angedockt, die Stiegenhäuser sind die Verbindungsglieder zum Langbau. Die vier Kuben entsprechen in ihrer Dimension den Siedlungsbauten der Umgebung. Sie sind in jeweils unterschiedlichen Winkeln zueinander hin- bzw. voneinander weggedreht. Es entstehen dadurch zwischen den Würfeln Plätze, sich verengende oder erweiternde Durchgänge, private und uneingesehene Freiräume für die Bewohner.

Die Südfassaden der Kuben sind als Ganzglasfassaden in einem Rastersystem ausgebildet, das variable Lösungen zulässt. Öffenbare und nicht öffenbare, transparente und undurchlässige Flächen sind somit bei jedem Haus anders aufgeteilt.

Konstruktion
Langkörper:
Außenwände in Wärmedämmziegel, beidseitig geputzt, Holzdecken mit Holzfußböden, Zwischenwände in Trockenbauweise.
Kuben:
Holzriegelbauweise mit Wärmedämmung zwischen den Riegeln, innen GKF Platten, außen hinterlüftet, Holzdecke und Holzfußboden, Zwischenwand in Trockenbauweise.
Wohnungen:
Die tragenden Konstruktionen sind so ausgebildet, dass die Grundrisse frei gestaltet werden konnten. Jedes Haus hat seinen individuellen Grundriss.

Pressemeldungen
Der Standard
8. Juni 1997
Tanzende Kuben im Weinberg
Ein kleines Wohnprojekt in Niederösterreich von Architekt Heinz Lutter (Mitarbeiter: DI Ralf Aydt) steht hinsichtlich Wohnqualität und Erfüllung individueller Bedürfnisse einem Einfamilienhaus um nichts nach
von Franziska Leeb [mehr...]

Wohnbund Informationen / 1997, Nr. 2
Wohnanlage Weinberggasse [mehr...]

Vortrag und Präsentation
im Juni 2000 im Rahmen von architektur – in progress